Einführung in die Geschichte von Mönninghausen

 

Geschichte ist das, was Menschen daraus machen. In Mönninghausen wird nach wie vor der Gemeinschaftsgedanke und das ehrenamtliche Engagement gepflegt. Es gibt viele, die sich  für einzelne Projekte einsetzen und sie durchführen. Damit tragen alle zur kulturellen Bereicherung des Dorfes bei. So sind im Laufe der Zeit viele gute Ideen in die Realität umgesetzt worden, wie z.B. der Bau des Backhauses.

Die Geschichte von Mönninghausen ist eine die mit fleißigen Benediktinermönchen im Jahre 822 angefangen hat.  Im 12. Jahrhundert wurde die Kreuzkirche St. Vitus gebaut. 1812 beginnt die Säkularisierung und die erste Schule steht im Jahre 1830 zur Verfügung. 1984 wird die zentrale Wasserversorgung gebaut und 1993 wird Mönninghausen an die zentrale Kläranlage angeschlossen. Im Jahr 2000 findet der Dorfaktionstag statt und Mönninghausen ist im weltweiten Netz vertreten. Kulturell werden seit 2005 alle zwei Jahre die Kult(Ur)tage vom Kulturring Mönninghausen-Bönninghausen mit einem großen Erfolg veranstaltet. 

 

Es gibt natürlich auch Zahlen und Fakten; hier sollen nur einige genannt werden. Ausführlicher unter "Geschichte"

 

Einwohner, Gebäude und Flächen

 

Gebäude   

Fläche Einwohnerzahlen
Jahr Anzahl

Größe in km²

Jahr Anzahl
1800 66

6,74

1806 512
1818  74 1835 501
1900  94  1933 604
1987 153 1946 805
    1965 687
1997 700
2002 778
        2007 814
        2015 823

Vituskirche:
Um 1250 beginnt der Bau der Kreuzkirche St. Vitus. Der Grundriss ist in der Gestallt eines griechischen Kreuzes. Reiche
spätgotische ornamentale Gewölbeausmalung (um das Jahr 1500). Die Kreuzkirche ist einzigartig in Westfalen. Kunstschätze: Taufstein von 1659; Monstranz 16. Jh.; Glocke von 1710.


 
Die Landwirtschaft
Vollerwerbsbetriebe  Nebenerwerbsbetriebe
Jahr Anzahl Anzahl
1918 28
1998   11 13
2000 11 12 Vor der Hofstelle Niggehüser am Kirchplatz um 1930 Milchholen mit Hund und Pferdegespann
 

Gerichtswesen

Ab dem 12.  Jh.  tagte das Freistuhlgericht unter der Linde auf dem Kirchhof einmal im Jahr unter dem Vorsitz der Herren von Störmede, dem juristisch gebildeten Freigrafen und sieben Schöffen aus den einzelnen Dörfern.  Bestraft wurden Körperverletzungen, Beleidigungen, Holzdiebstahl, Abweiden von Heu, Durch-die-Saat-Fahren, verbotenes Hüten und Abpflügen.
 

Schulisches Leben

1692       Den Eltern wird bei Strafe von 2 Goldgulden befohlen, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu schicken.

1830       Bau einer neuen Schule für 130 Kinder. Das Gebäude ist gleichzeitig Lehrerwohnung.

1894       Gründung eines gemeinsamen Schulverbandes mit der Nachbargemeinde Bönninghausen

1898       Bau der zweiklassigen Volksschule an der Kirche

1957       Einweihung der dreiklassigen kath.  Volksschule am Friedhof

1972       Ende des Schulbetriebes in Mönninghausen

 
Kriege und Katastrophen 
  • 1733 und 1808 Dorfbrände vernichten einen Großteil der Fachwerkhäuser und die Kirchenbücher.
  • 1812 bis 1813 Winterfeldzug Napoleons nach Russland : 2 Gefallene
  • 1870 bis 1871 Einigungskrieg gegen Frankreich: 1 Kriegstoter
  • 1914 bis 1918 1. Weltkrieg : 19 Kriegstote
  • 1939 bis 1945 2. Weltkrieg : 43 Kriegstote
 
www.moenninghausen.de